Was die Anbindung leistet
- Lagerbestand im Shop: Bücher, die bei Ihnen im Regal stehen, erscheinen im Shop als „Sofort verfügbar“ und können sofort bestellt oder abgeholt werden.
- Preise aus der Warenwirtschaft: Für Lagertitel gilt der Preis, den Sie in BookHit führen.
- Bestellungen in BookHit: Jede Shop-Bestellung landet als Auftrag in BookHit, mit Kundendaten. Niemand muss etwas abtippen.
- Kundinnen und Kunden wiedererkennen: Wer schon Kunde ist, wird in BookHit seinem bestehenden Kundenkonto zugeordnet.
Wie der Datenaustausch funktioniert
Von BookHit zum Shop: Artikel und Lager
BookHit schreibt zwei Arten von Dateien auf den FTP-Server der Buchhandlung:
- Teilupdates in kurzen Abständen (im Live-Betrieb etwa alle 15 Minuten): nur die Artikel und Bestände, die sich seit der letzten Datei geändert haben, mit Zeitstempel und laufender Nummer im Dateinamen.
- Vollexporte in größeren Abständen (zum Beispiel einmal pro Woche): der komplette Artikel- und Lagerstand.
Der Shop verarbeitet die Dateien streng in der Reihenfolge ihrer Zeitstempel, lässt keine aus und verschiebt verarbeitete Dateien in ein eigenes Verzeichnis. Dateien, die BookHit gerade noch schreibt, erkennt man an einer eigenen Endung; sie werden erst gelesen, wenn sie fertig sind.
Vom Shop zu BookHit: Bestellungen und Kunden
Für jede bezahlte bzw. bestätigte Bestellung schreibt der Shop einen Auftrag und die zugehörigen Kundendaten in Dateien, die BookHit regelmäßig abholt. Wichtig dabei: Die Dateien werden nur ergänzt, nie überschrieben, und jede Bestellung wird genau einmal übertragen, auch wenn eine Verbindung abbricht.
Regeln, die Sie festlegen
Nicht jeder Artikel aus der Warenwirtschaft gehört in den Shop. Typische Regeln, die bei Pagina pro Buchhandlung einstellbar sind:
- Mindestbestand: Erst ab einer bestimmten Stückzahl als „Sofort verfügbar“ zeigen, damit das letzte Exemplar nicht gleichzeitig online und im Laden verkauft wird.
- Mindestpreis: Kleinartikel unter einem Betrag nicht online anbieten.
- Warengruppen ausschließen: Bestimmte Warengruppen bleiben dem Laden vorbehalten.
- Ausblenden statt löschen: Fällt ein Artikel unter die Regeln, verschwindet er aus dem Shop, bleibt aber gespeichert und ist wieder da, sobald Ware nachkommt.
Erfahrungen aus dem Live-Betrieb
- Zeichensätze: Teilupdates und Vollexporte können unterschiedlich kodiert sein (UTF-8 bzw. Windows-1252), Umlaute stehen teils als HTML-Entities in den Daten. Ein Import muss beides sauber lesen, sonst stehen falsche Zeichen im Titel.
- Nicht jede Nummer ist eine ISBN. In der Warenwirtschaft stehen auch Geschenkartikel, Kalender und interne Nummern. Der Import muss sie erkennen und gesondert behandeln.
- Titel und Autor nur beim Anlegen übernehmen, Preis, Bestand und Warengruppe dagegen bei jeder Änderung. So bleiben redaktionelle Korrekturen im Shop erhalten.
- Uhrzeiten prüfen: Die Uhr eines FTP-Servers kann nachgehen. Maßgeblich ist der Zeitstempel im Dateinamen.
Was Sie für die Einrichtung brauchen
Die Schnittstelle wird auf Seiten von BookHit per Fernwartung durch den BookHit-Support konfiguriert. Pagina koordiniert den Termin, richtet die Gegenseite im Shop ein und prüft mit Ihnen gemeinsam die ersten Testbestellungen.
Sie nutzen eine andere Warenwirtschaft? Die Anbindung prüfen wir auf Anfrage.
Häufige Fragen
Wie aktuell ist der Lagerbestand im Shop?
So aktuell, wie BookHit die Daten liefert. Im Live-Betrieb mit Pagina kommen Teilupdates etwa alle 15 Minuten, Pagina prüft alle 5 Minuten auf neue Dateien.
Muss ich Bestellungen aus dem Shop von Hand in BookHit eintragen?
Nein. Pagina überträgt jede Bestellung mit Kundendaten automatisch an BookHit.
Funktioniert Pagina auch ohne BookHit?
Ja. Ohne Warenwirtschaft verkauft der Shop aus dem VLB, Bestellungen kommen per E-Mail und in der Verwaltung an. Der eigene Lagerbestand ist dann nicht automatisch sichtbar.